Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Mit Winterreifen sicher durch die kalte Jahreszeit

Ein Reifenwechsel steht jetzt an: Experten in den Kfz-Betrieben beraten beim Kauf und übernehmen die Montage.

Nach der Kür nun die Pflicht: Seit Dezember 2010 sind Winterreifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte Gesetz. Der ideale Zeitpunkt zum Reifenwechsel ist bereits jetzt.

Es gilt die Faustregel: Von Oktober bis Ostern mit Winterreifen fahren. Denn die „griffigen Sohlen“ helfen in den Herbstmonaten sowie bei Eis und Schnee für den nötigen Grip.

"Schneeflocke" auf der Reifenflanke

Eine weiche Gummimischung und zickzackförmige Lamellen bringen Autos wesentlich früher zum Stehen. Die Reifen, die speziell für den Wintereinsatz entwickelt wurden, erkennt man an dem Symbol "Schneeflocke mit Berggipfel" auf der Reifenflanke.

Optimale Profiltiefe: vier Millimeter

Genauso wichtig für sicheres Fahren sind der Luftdruck und die richtige Profiltiefe. Laut Gesetzgeber genügt ein Profil von 1,6 Millimetern. Fachleute nennen vier Millimeter als optimalen Wert. Beim Luftdruck sind die Werte in der Betriebsanleitung maßgebend. Wer bis zu 0,5 bar Druck hinzufügt, senkt den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch.

Reifen-Check vor der Montage

Vor der Montage sollten Autofahrer die Reifen aus dem Vorjahr genau ansehen und im Zweifel prüfen lassen. Neue Reifen sind nötig wenn, die alten Pneus beschädigt sind, nicht ausreichend Profil zeigen (unter vier Millimeter) oder in die Jahre gekommen sind. Schon sechs Jahre alte Gummis beginnen auszuhärten und verlieren dann ihren Grip. Die DOT-Nummer gibt das Herstellungsdatum an (0211 = 2. Kalenderwoche 2011).

Übrigens: Wie bei jedem Reifenwechsel sollten die Radschrauben nach gut 100 Kilometern nachgezogen werden. Wer als Vielfahrer die Räder für einen gleichmäßigen Verschleiß  ab und zu wechselt, darf dies niemals diagonal tun, sondern von vorn nach hinten und umgekehrt.

  
 

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